Die deutsch-ungarische Flötistin Johanna Dömötör machte früh als 1. Preisträgerin hochkarätiger Wettbewerbe wie des Internationalen Flötenwettbewerbs in Singapur und des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Rovereto, Italien auf sich aufmerksam.

Mit 24 Jahren wurde sie Soloflötistin des Sinfonieorchesters Basel, wechselte zwei Jahre später als Professorin an die Anton Bruckner Privatuniversität nach Linz und ist heute eine der jüngsten habilitierten ProfessorInnen ihres Fachs.

Als Solistin konzertierte Johanna Dömötör unter anderem mit dem MDR-Sinfonieorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Stuttgarter Kammerorchester sowie der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und bei renommierten Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Zermatt Music Festival zusammen mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Lucerne Festival und dem ISCM World New Music Festival.

Gastengagements als Soloflötistin führten sie zu Orchestern wie dem Teatro alla Scala Milano, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Kammerorchester Basel, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Münchener Kammerorchester, der NDR Radiophilharmonie und dem Zürcher Kammerorchester.

Johanna Dömötör begann ihre musikalische Ausbildung in Budapest am Béla Bartók Konservatorium. Später studierte sie in Stuttgart bei Jean-Claude Gérard und Davide Formisano sowie in Hannover bei Andrea Lieberknecht und wurde mit Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben, der Kammermusikstiftung Villa Musica und der Gundlach Stiftung gefördert. Die Kulturstiftung Pro Europa verlieh ihr den Europäischen Kulturpreis für Musik.

Johanna Dömötör spielt auf einer Muramatsu Flöte mit einem 14k Goldkopf von J.R. Lafin, welche ihr von der Lutz-E.-Adolf Stiftung finanziert wurde.

Stand: Sep. 2018